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Heizpilz & Heizstrahler

Ihre Bekanntheit erlangten sie in Kneipen und Restaurants – durch Heizstrahler konnte man plötzlich auch bei unwirtlichen Temperaturen und noch zu späten Abendstunden draußen sitzen, ohne dabei zu frösteln. Schnell standen sie aber auch in der Kritik: der hohe Co2-Ausstoß der Geräte relativiert für manche ihren Nutzen. Trotzdem sind sie schon längst auch für den privaten Haushalt zu kaufen und erfreuen sich auf Terrasse, Balkon oder im Schrebergarten so mancher Beliebtheit. Ausschlag gebend hierfür ist auch der relativ erschwingliche Preis für das Produkt und vor allem die Möglichkeit, den Außenbereich unabhängig vom Wetter bewohnbar zu machen. Abgesehen von vielerlei speziellen Produktnamen, lassen sich die Heizstrahler vorrangig in zwei Varianten unterscheiden: Heizpilz und Heizstrahler.

Der Heizpilz ist das wohl bekannteste Exemplar. Er besteht aus einem rundlichen Unterbau, in dem die Gasflasche eingesetzt wird, und einem länglichen Stab auf dessen Ende der wärmespendende Zylinder samt namensgebender Kappe aufgesetzt ist. Die Gasflasche ist in Baumärkten und Tankstellen erhältlich und wird gegen den Preis für das Gas und ein Pfand für die Flasche verkauft. Ist die Flasche einmal leer, kann sie gegen eine neue getauscht werden, bei der nur noch der Gas-Preis fällig wird. Die leeren Flaschen können überall dort gegen neue eingetauscht werden, wo sie verkauft werden. Eine im Baumarkt erworbene Flasche kann also auch an der Tankstelle eingetauscht werden. Vor Inbetriebnahme ist auf jeden Fall die Gasleitung auf Dichte zu prüfen. Um einen Heizpilz zu entfachen, wird zunächst die angeschlossene Gasflasche aufgedreht. Die interne Gasleitung des Heizpilzes ist nun mit Gas gefüllt. Nun wird das obere Rädchen nahe des Heiz-Zylinders ebenfalls leicht aufgedreht. Das Gas entweicht jetzt an dieser Stelle. Zumeist ist das Rädchen gleichzeitig ein elektrischer Zünder, so dass keine weitere Zündquelle benötigt wird, sondern das Rädchen lediglich leicht eingedrückt werden muss, um einen Funken zu verursachen. Bei anderen Modellen muss nach dem Aufdrehen des Rädchens von Außen eine Zündquelle an den Heiz-Zylinder gehalten werden, beispielsweise ein Stab-Feuerzeug. Gas benötigt nur einen kleinen Funken, um zu brennen.

Propangas, was hier verwendet wird, ist zudem schwerer als Luft und zieht, bei dieser Konstruktion und bei erfolgloser Zündung, unmerklich vorrangig nach unten. Bei erfolgreicher Zündung entsteht nun eine Flamme innerhalb des Zylinders. Höhe und damit Wärmekraft der Flamme können über das Rädchen kontrolliert werden. Die Flamme und damit Intensität des Heizpilzes lässt sich einzig über ein kleines Rädchen nahe des Zünders kontrollieren. Dreht man das Rädchen ganz zu, erlischt die Flamme und der Heizpilz ist aus. Es ist absolut notwenig, nach Gebrauch auch die Gasflasche zu verschließen. Bei einem Heizpilz, dessen wärmespendender Bereich relativ weit oben liegt, gibt es einen sogenannten Streuverlust: Die gewollte Wärme zieht teilweise an der Pilzkappe vorbei nach oben ab. Da sie aber eher unten gebraucht wird, kann die Wärmegebung des Heizpilzes mitunter als nicht ausreichend empfunden werden. Das hat den Effekt, dass die Flamme auf die höchst mögliche Stufe gedreht und durch den hohen Gas-Verbrauch schnell eine neue Flasche benötigt wird. Außerdem ist zu bedenken, dass ein Heizpilz oberhalb der Kappe Wärme in sehr hoher Temperatur abgibt. Das Gerät kann deshalb nicht allzu dicht unter Markisen oder Schirmen aufgestellt werden, da ansonsten Brandgefahr besteht.
Ein Heizpilz eignet sich also vor allem beim Einsatz in einer Umgebung, die durch ihre Beschaffenheit die Wärme wieder nach unten leitet, ohne selbst entzündet zu werden.

Der Heizstrahler zeichnet sich im Gegensatz dazu dadurch aus, dass die Wärme zielgerichteter abgegeben wird. Das Prinzip der Entfachung ist der des Heizpilzes identisch – auch hier wird eine Gasflasche und eventuell ein externer Zünder benötigt. Markant ist aber die teils verstellbare Heiz-Stelle. Bei einigen Modellen befindet sich die Wärmequelle statisch auf der Höhe eines sitzenden Menschen, bei anderen Modellen können einzelne Elemente nach unten oder oben verstellt werden, um dort zu heizen, wo es notwendig ist. Beim Gas-Verbrauch ist das deutlich spürbar – und nicht zuletzt auch im Geldbeutel. Auch sind diese Varianten in Form und Größe vielseitig, so dass man auch bei kleineren Terrassen die passende Höhe kaufen kann.

Noch ein Hinweis zur Umwelt: Moderne Modelle beider Varianten werden so konstruiert, dass der Co2-Ausstoß erheblich geringer ist als bei jenen vergangener Zeiten.


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